Trigger Titans 2025: Mein erstes Match
Erfahrungsbericht zu den Trigger Titans 2025 in Philippsburg und gleichzeitig meinem ersten IPSC match.
6/29/20252 min read
Die Vorbereitung auf mein erstes IPSC Match
Schon bevor ich meine eigenen Waffe erwerben durfte, hatte ich ein klares Ziel vor Augen: Ich wollte IPSC schießen. Daher begann ich schon früh, fast jeden Tag mit einer Airsoft-Pistole Trockenübungen zu machen. Dieses Training half mir, die grundlegenden Bewegungsabläufe zu verinnerlichen und ein Gefühl für die Technik und Handhabung einer Pistole zu entwickeln. Mit meiner eigenen Pistole konnte ich dann endlich nach eigenem Ermessen Schießstände besuchen und Fallscheiben und schnelle Schussfolgen trainieren.
Nach einem Wechsel zu einem neuen Verein hatte ich die Möglichkeit, regelmäßig an IPSC Trainingsteilzunehmen. Da bei diesen Sessions ein RO anwesend ist und wir Zeiten und Punkte des Parcours aufnehmen nicht nur die Gelegenheit, realistische Wettkampfszenarien zu erleben, sondern auch Feedback von erfahreneren Schützen zu erhalten. Das Trainieren mit anderen, die eine Gleiche Leidenschaft haben, motivierte mich zusätzlich. Dank dieser praktischen Vorbereitung war der SURT kein Problem und ich fühlte ich mich für mein erstes Match gut vorbereitet.
Die Trigger Titans 2025
Das Level III Match bestand aus 15 Stages. Natürlich war meine erste Stage direkt ein Long Course. Durch meine zufriedenstellende Ergebnisse im Training machte ich mir einigen Druck für mich abzuliefern, weshalb ich sehr nervös war. Ich warf im Rausch die hälfte meines Stage Plans über Bord und ging mit einer soliden Zeit und einem Mike aus meinem ersten Parcour. Von da an nahm meine Nervosität immer mehr ab und ich konnte mein erstes Match mehr und mehr geniesen.
Mein Squad bestand aus Schützen verschiedener Erfahrung und Trainingsstand, wobei alle zusammen Spaß an der Sache hatten. Dadurch ging auch die Mittagspause oder kürzere Wartezeiten zwischen den Stages schnell vorbei. Die Organisation des Matches und die ROs lieferten eine gut strukturiertes Event, weshalb das Match um ca. 16:30 Uhr für die ersten beendet war.
Meine Erfahrungen aus meinem ersten Wettkampf
Eine der größten Herausforderungen war, mir den Ablauf eines Long-Course-Stages in nur drei Minuten einzuprägen. Das ist extrem wenig Zeit, um sich einen effektiven Plan zu überlegen, sich Positionen zu merken und mögliche Fehlerquellen im Vorfeld zu erkennen. Ich habe gemerkt, dass ich noch nicht den besten Weg für mich gefunden habe, wie ich mir solche komplexen Abläufe effizient einpräge.
Ein weiterer Punkt, der mir aufgefallen ist: Präzises Schießen funktioniert bei mir unter Stress noch nicht zuverlässig. Besonders beim ersten Schuss auf kleine Plates oder Popper fühle ich mich unsicher – entweder bin ich zu langsam oder ich treffe nicht sauber. Diese Unsicherheit kostet wertvolle Zeit. Ich weiß jetzt, dass ich genau hier ansetzen muss, um mich weiterzuentwickeln. Präzision unter Druck, besonders bei kleinen Zielen, ist etwas, das ich gezielt ins Training einbauen werde.
Ich habe mir direkt nach dem Wettkampf zwei neue Bücher bestellt. Ich möchte nicht nur praktisch trainieren, sondern auch theoretisch besser verstehen, wie ich meine Leistung steigern und meine mentale Stärke ausbauen kann. Der erste Start war eine fantastische Erfahrung – genau richtig, um meine Schwächen zu erkennen und das Feuer für den dynamischen Schießsport weiter anzuheizen.